Kanandierwochenende am Abtsee
Am Freitag nach der Gemeindestunde machten sich drei Pfadindermädels und vier Pfadrangermädels zusammen mit ihrer Leiterin auf den Weg zum Abtsee. Vier Kanadier, sieben Rucksäcke, Schlafsäcke und Isomatten warteten gespannt auf ihren „Einsatz“ am Fischersteg.
Eine sternenklare Nacht und ein hell scheinender Mond ließen Gottes wunderbare Natur in einer ganz besonderen Stimmung auf uns wirken. Erst aufgeregt und mit einem leichten Grußelgefühl stiegen wir gegen 22.30 Uhr am Freitag in unsere Boote. Wir paddelten über den schwarzen See, in dem sich die Sterne und der Mond spiegelten. Fasziniert von der Schönheit der nächtlichen Landschaft verdrängten wir immer mehr die vielen Grußelgeschichten über den Abtsee und beobachteten die Sterne: Sternschnuppen, Satelliten und den großen Wagen mit dem Nordstern. Bald wurden wir von unserem Hunger an unser nächstes Vorhaben erinnert, also legten wir am Ufer an und setzten uns mit Stockbrot um ein Lagerfeuer. Als es dann gegen 1.00 Uhr langsam kühler wurde, paddelten wir zurück an unseren Schlafplatz, rollten unsere Isomatten aus und krochen in unsere Schlafsäcke. Nach einer ruhigen Nacht suchten wir uns eine Bucht, an der wir den ganzen Samstag blieben. Frühstück und dann ab zum Baden, dazu verbanden wir zwei Kanadier nebeneinander mit zwei dicken langen Ästen. Den ganzen Vormittag fuhren wir mit unserem Wassergefährt auf dem See, umrundeten die Insel und paddelten um die Wette. Mittags kochten wir uns Kuskus mit Käse und Apfelmus zum Nachtisch. Nach der Mittagspause ging der Badespaß weiter, ein kleines Boot wurde selbst gebaut und selbst ausgetestet. Biegsame Äste wurden mit Knotentechniken so miteinander verbunden, dass ein „kleines Schiffsskelet“ entstand, darüber wurde eine schwarze Zeltbahn gespannt und gut an die Äste geknotet. Eine „Nussschale“ schwamm auf dem Wasser, jetzt hieß es nur noch sich selbst hineinzusetzen!?… ein etwas wackeliger Einstieg, aber das Kohtenboot trug zuverlässig ein Mädchen nach dem anderen. Die Sonne schien den ganzen Tag in voller Sommerhitze und wir hatten größten Badespaß. Gegen 17.00 verluden wir die Kanadier wieder auf den Anhänger. Nach einer Abschlussrunde war diese schöne Aktion zu Ende, Muskelkater erinnert noch an die muskelkraftbetriebene Fortbewegung mit den Booten.
Danke, dass wir die Möglichkeit haben solche Aktionen durchzuführen!
Danke Herr, dass nichts passiert ist und wir so eine gute Gemeinschaft hatten!
Lucia Fröhlich
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schreibe einen Kommentar »Abschlussstamtreff 2009/10
Am Samstag, 17.07.2010 war unser Abschlussstammtreff 2009/10 mit feucht-fröhlichem Spaß am Wasser und einer Grillparty.
In der Früh um 9 gings los Richtung Tachinger See, wo wir unsere Stammkanadier zu Wasser ließen. Darauf folgte ein Vormittag voller Spaß und Spiel im Wasser.
Die Rangers konnten in Zweierteams die Kanadier benutzen, um den See zu befahren. Der Tachinger See ist 2,4 quadratkilometer groß und seine tiefste Stelle liegt bei 16,5 metern.
Wer sich noch nicht so gut auskannte, der hat eine Einweisung erhalten. Und so war keiner daran gehindert, den großen, insellosen See zu erkunden. Die Sonne hat uns die ganze Zeit über gewärmt und wir hatten sehr viel Spaß. Auch am Ufer war das Vergnügen groß. Einige hatten ihre Badehandtücher ausgebreitet und das Wetter und die schöne Landschaft genossen.
Am Nachmittag ab 14:00 Uhr begaben wir uns zum Haus von Bochters und genossen deren Gastfreundschaft im Garten. Dort wurde das mitgebrachte Fleisch gegrillt und zusammen mit den Salaten, die die Leiter beigesteuert haben war das Grillfest perfekt.
Es folgte eine Andacht von Gonhild und gegen 16:30 waren die meisten wieder zu Hause.
Das war ein sehr schöner Tag in Tettenhausen mit einem idealen Abschlusswetter und guter Stimmung.
Bis zum nächsten Rangerjahr.
Gut Pfad!
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schreibe einen Kommentar »Abbau des Pfingstcamps 2010 der Region BY4
Zu Beginn dieses Tages gab es im Freilassinger Stamm erst einmal einen Geburtstagskuchen mit Kerzen. Danach wurde alles abgebaut: Zelte, der Essplatz… bei schönem Wetter konnten wir Gott sei Dank die Zelte trocken in die Kisten verpacken. Es hat sich niemand verletzt und der Abbau war dann größtenteils um 13.00 Uhr geschafft.
13.00 Uhr war dann die Abschlussveranstaltung. Am zweiten Tag des Camps musste leider unser Campleiter ins Krankenhaus, da sein Knie so stark schmerzte, dass er operiert werden musste. Doch zur Abschlussrunde war er dann wieder da: per Handy nahm er teil und sprach dann auch noch den Abschlusssegen und beendete das Regionalcamp 2010 Mut zum nächsten Schritt. Dazu wurde die Freisprechanlage des Handys eingeschaltet und dieses dann vor ein Megafon gehalten. Diese Szene war sehr bewegend und viele Ranger waren zu Tränen gerührt.
Anschließend wurde noch an jeden ein Eis verteilt, bevor es dann zum Bahnhof ging und die Rangerkinder des Stammes 215 die Heimreise antraten. Die übrigen Leiter bauten noch das ganze restliche Camp mit ab und konnten dann auch um 19.00 Uhr nach Hause fahren.
Damit ist das Camp zu Ende. Es war ein Camp der Extreme und forderte jeden Tag den Mut zum nächsten Schritt durch den Matsch. Die Wetterbedingungen schwächten uns allerdings nicht, sondern schweißten uns zusammen. Jeder ist mit seiner persönlichen Krise fertig geworden und hat sich überwunden, bis zum Schluss auszuhalten. Die zwei letzten Tage waren so schön sommerlich, dass die Kälte und der Regen wieder vergessen waren.
Danke Herr für dieses Regionalcamp!
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schreibe einen Kommentar »5. Tag auf dem Pfingstcamp
Die Ranger stehen auf und erblicken seit Tagen wieder die ersten Sonnenstrahlen. Die andere extreme Wetterseite kommt zum Vorschein, aber die Sonne war lang ersehnt und die idealste Bedingung für das Vormittagsprogramm:
9:30 Arena Lobpreis, Theaterstück und Andacht
10:00 Falknershow www.mobile-falknerei.de
Europas größter Falknerverein, Leipzig, 1300 Mitglieder davon 700 aktive Falkner.
Was muss alles erfüllt werden, wenn man Greifvögel als Falkner halten möchte?
Zuerst muss man einen Jagdschein machen, danach die Falknerprüfung. Außerdem muss man ein großes Grundstück haben, um ausreichend große Volieren bauen zu können, in denen die Tiere artgerecht gehalten werden. Diese werden anschließend vom Amtstierarzt abgenommen und genehmigt. Damit ist aber noch nicht genug, da man ein Revier benötigt, in dem man mit seinen Vögeln dann auch aktiv jagen darf. Die Falknerei ist eine der ältesten Jagdformen. Heute finden Falkner ihre Aufgabe darin, große Kornkammern vor Spatzen zu schützen, da diese das Korn verkoten. Desweitern werden Falkner beauftragt große Grünanlagen (München, Berlin) zu bejagen und somit die Kaninchen in einer verträglichen Population in den Parkanlagen zu erhalten.
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schreibe einen Kommentar »4. Tag auf dem Pfingstcamp
Die Stimmung auf dem Camp ist trotz schlammiger Wege und dem überall anzutreffenden Matsch sehr heiter. Alle freuen sich auf die Sonne, die morgen scheinen wird. Im Grunde ist das eine geniale Erfahrung. Jetzt wissen wir wieder ein bisschen besser, wie weit wir mit unserem Material gehen können und wo bei einzelnen Nachrüstungsbedarf besteht… Wenn einer etwas nicht hat, dann hat es eventuell ein anderer oder es findet sich irgendeine kreative Idee, eine Alternative zu finden.
Am Vormittag gab es wieder die diversen Workshops. Nach dem Mittagessen um 14:00 trafen wir uns in der Arena und es wurden kreative Dinge (Lieder, die beim Geländespiel geschrieben wurden) von den Stämmen zum Besten gegeben. Eine lustige Zeit. Das Abendessen sollte heute schon um 17:00 stattfinden, damit mehr Zeit für die Abendveranstaltung bleibt. So wurden heute die Feuer etwas schneller als sonst entfacht um einfach zeitiger mit dem Essen fertig zu werden.
Pünktlich um 19:00 fanden sich alle (rund) 480 Rangers in der Arena ein, um etwas Besonderes zu erleben. 3 junge Männer zwängten sich in Kettenhemden und Helme und nahmen Schild und Schwert (oder Speer) zur Hand und sorgten damit richtig für Stimmung! Die 3 Profis zeigten eindrucksvolle Kämpfe mit dem Schwert, ja ja, mit einem echten Schwert! Die Klingen waren zwar Stumpf aber es waren echte Schwerter… Es ist schon beeindruckend, wie ein Schwerterkampf klingt – Stahl auf Stahl. Und wie ein Kampf aussieht – gekonnte Drehungen, da wich er gerade noch aus. O nein, nein er hat einen Schlag abbekommen und .. nein! er geht zu Boden… da, er steht wieder auf und schwingt die Klinge, die kracht ins Schild. (Sehr schwer zu beschreiben sowas)
Das nasse Wetter stört uns nicht. Natürlich wäre es schöner, wenn es schöner wäre, keine Frage… Aber ist es wirklich so wichtig, wie das Wetter ist? Wichtig und entscheidend bleibt am Ende des Tages (oder am Ende der Tage) doch: Mit welcher Haltung gehen wir in die Sache hinein. Dabei spielen die Umstände eine nebengeordnete Rolle. Unsere Haltung ist “Wachsen durch Dienen” und “Allzeit bereit für Jesus”.
- Zitat von Mark Cheret
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schreibe einen Kommentar »3. Tag auf dem Pfingstcamp
Nach dem gemeinsamen Frühstück begaben wir uns in die Arena, wo neben einer Andacht und Lobpreis auch ein Theaterstück gespielt wurde.
In diesem geht es um den Schildknappen John, der in seiner Schweigenacht (letzte Nacht vor dem Ritterschlag) dem Klopfen eines Unbekannten an der Kapellpforte antwortet (in der Schweigenacht dürfen die Knappen nicht reden, befinden sich in einer Kapelle und dürfen die Türe nicht öffnen) indem er diese öffnet. Dieser Unbekannte ist der Gesandte des “Schwarzen Ritters mit dem Weißen Schild” (dieser wurde in einen Hinterhalt gelockt und ermordet) , der John einen Brief übergibt, den er an den König eines benachbarten Landes übergeben soll. Auf dem Weg dorthin warten unzählige Gefahren auf den jungen Schildknappen John….
Im weiteren Verlauf des Vormittags wurden alle gestern gebauten Abschussvorrichtungen nebeneinander gestellt und alle schossen gleichzeitig in die gleiche Richtung. Das war ein Spektakel!
Im Anschluss daran beteiligten sich die Rangers auf dem Regionalcamp an den zahlreichen Workshops, die am Nachmittag ein zweites Mal angeboten wurden. Diese reichten vom Gürtelknüpfen über Streitaxtwurf bis hin zu Wachsfackeln ziehen und Schwertbau. Alles, was ein Ritter können oder besitzen sollte, konnte heute hergestellt oder trainiert werden.
Der Abend verlief eher ruhig. Die Rangers trafen sich nach dem Abendessen nicht in der Arena sondern im Stamm und genossen dort gemeinsame Zeit mit den vertrauten Leitern und Rangers. Wir sangen gemeinsam Lieder und zündeten ein größeres Lagerfeuer an, um die teilweise nass gewordenen Kleidungsstücke wieder zu trocknen. Den ganzen Tag über regnete kein einziger Tropfen auf die Erde nieder. Erst mit Beginn der Nachtwache (seit 2300) setzten die ersten, milden Schauer ein. Bisher halten alle Zelte dicht und das werden sie auch bis zum Schluss!
Gut Pfad!
Mark
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schreibe einen Kommentar »2. Camptag auf dem Pfingstcamp 2010
Wettertechnisch haben wir hier schon einiges überstanden!
Die Hauptwege sind durch Holzbretter aber recht gut begehbar. Der ein oder andere Anhänger, der seinen Weg auf den Parkplatz zurückfinden musste ist auch wieder gut aus dem Schlamm herausgekommen und das Wetter ist tatsächlich besser geworden. Die Regengüsse sind längst nicht mehr so ergiebig und auch weniger zahlreich.
Weil wir als Stamm sehr gut zusammen gearbeitet haben und jeder nach seinen Kräften mit angepackt hat, sind die restlichen Aufbauten nun fertiggestellt. Die Arena hat jetzt 14 Fahnenmasten, einen für jede Stadt- oder Stammesfahne. Auf einer dieser Fahnenmasten weht (stolz) die Stadtfahne Freilassings (dank an dieser Stelle an den Bürgermeister Hr. Flatscher für die Leihgabe). Auf unserem Stammesplatz haben wir eine 6-er Jurte mit weitläufigem Ausgang aufgestellt. Diese und 2 Kohten dienen uns als “Dach über dem Kopf” für die kommenden Tage. Über der bereits vorhandenen Feuerstelle errichteten wir zum Aufhängen von Töpfen ein Dreibein. Zudem haben wir jetzt einen Müllsackhalter für die Mülltrennung und einen großzügig überdachten Essbereich.
Den Nachmittag prägte ein “Kreativgeländespiel”, das der “Herr Campwart” organisiert hat. Eine Aufgabe bestand darin, ein Lied zu komponieren. Eine andere der diversen Aufgaben war es, eine Abschussvorrichtung zu konstruieren, um Dinge möglichst weit schleudern zu können. Stamm 20 schoss mit Feuerpfeilen einige Meter weit. Stamm 308 gewann diesen Wettbewerb entfernungstechnisch, da sie mit ihrer einfachen aber effektiven Vorrichtung (Mann springt aus 2m Höhe auf Holz, welches dann einen Schlammball schleudert). Die zurückgelegte Entfernung war aber nicht das einzige Kriterium zum Sieg. Bewertet wurde auch Teamarbeit, Kreativität und Liebe zum Detail.
Neben all dem Spaß gab es in der Abendveranstaltung die traurige Nachricht, dass Campleiter (und Regionalwart) Helge Fichtner auf Grund seines Gesundheitszustandes nicht länger am Camp teilnehmen kann und trat - vom versammelten Camp würdig mit dem “Royal Rangers Versprechen” verabschiedet – seine Reise Richtung Krankenhaus an. So ist nun Gott unser Campleiter, der auch Helge begleitet.
Mit einem “Gut Pfad!” und in großer Spannung was uns erwartet wünsche ich allen Daheimgebliebenen, Eltern, Freunden und in Sympathie mit uns Verbundenen eine geruhsame Nacht.
Mark Cheret
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schreibe einen Kommentar »Start ins Regionalcamp 2010
Mit dem Motto “Mut zum nächsten Schritt” startete heute nach einem verregneten Vorcamp das Regionalcamp 2010 der Region BY4 mit über 450 Teilnehmern, die sich zu den festen Veranstaltungszeiten in der aufgebauten Arena einfinden werden.
Alle Aufbauarbeiten liefen sehr gut von der Hand und sind bei den meisten Stämmen schon abgeschlossen. Höhepunkt des Tages war das Hissen der Royal Rangers Fahne auf dem höchsten Fahnenmasten auf dem Campplatz am Bucher Berg.
Trotz leichtem Niselregen war das Theaterstück (Details in den nächsten Tagen) ein Hochgenuss!
Ich bin genauso gespannt wie ihr, wie es weiter geht. Wir werden viel miteinander und mit Gott erleben!
Gerade hat die erste Nachtwachenschicht ihren Dienst aufgenommen und wieder ein leichter Regen eingesetzt, aber unsere Zelte werden dicht halten!
Möglicherweise folgt in den nächsten Tagen wieder ein Podcast, der schon im letzten Jahr sehr große und positive Resonanz gefunden hat.
Gut Pfad! (und gute Nacht)
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schreibe einen Kommentar »Eine Jurte wird von vier Power- Mädels aufgebaut…
Am Donnerstag, den 13.Mai um 11:00 Uhr rappelte es in meiner Kiste, der Deckel wurde geöffnet und ich erblickte seit längerer Zeit wieder das Licht dieser Erde. Vier motivierte Mädchengesichter betrachteten meine einzelnen Zeltbahnen und holten mich Stück für Stück aus der Kiste heraus. Kurzerhand waren meine sechs Kohtenblätter als großes kreisförmiges Jurtendach zusammen geschnürt und im Gemeindegarten ausgebreitet. Da lag ich nun und beobachtete das Treiben: Ein Mädchen hatte meine Schlaufen durch die Ösen gesteckt, dabei hat sie sich extra die Schuhe ausgezogen, damit meine schöne schwarze Farbe nicht mit Schlamm beschmutzt würde. Dieses fleißige Mädchen hieß, soweit ich das mitbekommen habe, Sophia. Ich war ihr erstes Zelt, dass sie mit den Rangern aufgebaut hat. Dann war da noch so eine, die immer mit einem Zettel herumgegangen ist, auf dem stand wie man mich am besten und schnellsten aufbaut! Ihr Name war Conny, neben der Informationsbeschaffung hat sie insgesamt gute 40m Sisal abgeschnitten und zusammen mit zwei weiteren Mädchen meine zwölf Ecken auf meine Alustangen gestellt und so fest abgespannt, dass nur die Mitte meines Daches nach unten gehangen ist. Wer die anderen zwei waren? Also die Freundin von der Conny hieß Viola, die beiden haben mir ein Dreibein gebaut, an dem dann die Mitte meines Daches in die Höhe gezogen wurde. Aber die Vierte, aus der bin ich nicht gleich schlau geworden, erst sagt sie allen wo was hingehört und dass zuerst zwölf Heringe selbst gesägt und angespitzt werden müssen und dann erzählt sie, dass sie mich (die Jurte) vorher nur mit 20 Rangern aufgebaut habe, die Reihenfolge wisse sie auch nicht mehr und überhaupt ist ein Aufbau schon lang her. Die anderen habe sie immer gefragt, wie denn der Abspannknoten geht oder wie sie das Dreibein zusammen binden sollen, ich glaube sie war die Teamleiterin und hieß Lucia.
Gegen Mittag hatten Sophia, Voila, Conny und Lucia mich dann fertig aufgebaut. Die Sonne kam leider nicht raus, aber es regnete wenigstens nicht. Jetzt hatten alle Hunger, ein Feuer wurde entzündet und in einer Pfanne wurde Brotteig ausgebacken. Alle waren mit dem Ergebnis zufrieden und freuten sich schon auf den Aufbau beim Camp in weiniger als zwei Wochen, wenn sie den Aufbau zu viert geschafft haben, dann werden sie mich am Bucher Wald Zeltplatz auch gut aufstellen können!
Eure Stammesjurte
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schreibe einen Kommentar »Startertreff 10.05.2010
Am Montag, den 10.5.2010 trafen sich die Starter des Stammes 215 zu einer Wiesenexkursion im Haarmoos am Abtsdorfer See.
Wir hatten dazu Ilse Ranetbauer eingeladen, die uns mit ihrem umfangreichen Wissen über Wiesenkräuter einen faszinierenden Einblick bot, in die Welt der artenreichen Heilkräuter und Wildgemüse.
Die Kinder interessierte das Sammeln der einzelnen vorgestellten Pflanzen und Jonas bereicherte das Treffen mit seinem mitgebrachten Naturführer. Er wurde nicht müde, immer wieder die erklärten Pflanzen nachzuschlagen und alle wetteiferten um die schönsten gesammelten Exemplare. Am Ende hatte jeder einen gefüllten Beutel mit den unterschiedlichsten Blättern und Pflanzen und damit machten wir uns auf den Heimweg, um bei Fröhlichs die Kräuter zu Tee und Salat verarbeitet, gemeinsam zu genießen.
Hannah zeigte bis zuletzt großes Interesse und half fleißig beim waschen und schneiden,wärenddem sich die Jungs zu einer Fußballrunde entschieden. Zugegeben der Tee war leider etwas zu bitter geraten, doch das lag an etwas zu viel”blaukriechenden Günzel”. Ilse hatte für alle Kinder noch ein Wiesenbild mit der Zusammenfassung der kennengelernten Pflanzen vorbereitet und damit zogen sie freudig und müde wieder nach Hause. Es war eine gelungene Starteraktion, die uns noch lange in Erinnerug bleiben wird und die wir sicherlich auch bald einmal mit Ilse wiederhohlen werden.
Danke Ilse für deine Gabe etwas zu vermitteln!
Gonhild Fröhlich
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